Pressemitteilung
BÜNDNIS DEUTSCHLAND – Landesverband Bayern
BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern stellt klar: Automobilclub oder politischer Akteur?
Feucht, 3. Januar 2026 – Die aktuelle Debatte um öffentliche Aussagen des Verkehrspräsidenten des ADAC zur CO₂-Bepreisung und zu steigenden Kraftstoffpreisen wirft eine grundsätzliche Frage auf:
Wen vertritt ein Automobilclub – seine Mitglieder oder politische Zielvorgaben?
- Ein Automobilclub hat den klaren Auftrag, die Interessen der Autofahrer zu vertreten.
- Er ist kein politisches Lenkungsinstrument und kein verlängerter Arm klima- oder verkehrspolitischer Programme.
Wenn ein Automobilclub öffentlich Positionen unterstützt oder relativiert, die
- zu steigenden Kraftstoffpreisen führen,
- den CO₂-Preis als politisches Lenkungsinstrument akzeptieren,
- und damit Millionen Autofahrer finanziell belasten,
stellt er sich faktisch gegen die Interessen seiner eigenen Mitglieder.
Ein solcher Kurs untergräbt die Glaubwürdigkeit und Daseinsberechtigung eines Interessenverbandes.
Dass der ADAC nach massiver Kritik und ersten Kündigungen nun versucht, seine Aussagen zu relativieren, ändert nichts am Kernproblem:
Interessenvertretung darf nicht erst dann beginnen, wenn Mitglieder abspringen.
Klare Haltung statt Anpassung
BÜNDNIS DEUTSCHLAND steht für eine bezahlbare, verlässliche und freie Mobilität.
Mobilität ist für Millionen Menschen in Deutschland keine Frage des Lebensstils, sondern eine Voraussetzung für Arbeit, Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe.
Besonders betroffen sind:
- Pendler,
- Familien,
- Handwerker,
- Beschäftigte im Schichtdienst,
- Menschen im ländlichen Raum,
die auf das Auto angewiesen sind, weil politische Versäumnisse über Jahrzehnte hinweg keine realistischen Alternativen geschaffen haben.
Ein strukturelles Problem
Die aktuelle Entwicklung geht über den ADAC hinaus. Sie ist Ausdruck einer Politik, die sich zunehmend gegen individuelle Mobilität, gegen die Automobilindustrie und gegen Millionen Autofahrer richtet.
Wer Mobilität verteuert,
- schwächt Arbeitsplätze,
- belastet den Mittelstand,
- und verschärft soziale Ungleichheit.
Unsere Botschaft
BÜNDNIS DEUTSCHLAND ruft Autofahrer ausdrücklich dazu auf,
- klare Kante zu zeigen,
- echte Interessenvertretung einzufordern,
- und sich nicht bevormunden zu lassen.
Mobilität braucht Vernunft, Wahlfreiheit und Realismus –
keine ideologische Umerziehung.
Birgit Ruder
Landesvorsitzende
birgit.ruder@buendnis-bayern.de
www.buendnis-bayern.de