Pressemitteilung
BÜNDNIS DEUTSCHLAND – Landesverband Bayern
BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern stellt klar: Job-Flaute oder Systemversagen?
Feucht, 31. Dezember 2025 – Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, warnt vor einer drohenden Job-Flaute. Gleichzeitig suchen Betriebe in ganz Bayern und in ganz Deutschland dringend Personal – im Handwerk, in der Pflege, in der Gastronomie und in der Industrie.
Für BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern passt diese Darstellung nicht zusammen. Nach Auffassung des Landesverbands liegt das Kernproblem nicht in einem Fachkräftemangel, sondern in einem strukturellen Versagen der staatlichen Arbeitsmarktpolitik.
Vermittlung durch Verwaltung ersetzt
Die Bundesagentur für Arbeit habe sich zunehmend zu einer reinen Verwaltungsbehörde entwickelt. Maßnahmen, Programme und Kennzahlen stünden im Vordergrund, während echte Arbeitsvermittlung in den Hintergrund trete.
Ein Apparat ohne Marktmechanismen, ohne Erfolgsdruck und ohne eigenes Risiko könne keinen funktionierenden Arbeitsmarkt herstellen.
Arbeitsvermittlung ist eine Dienstleistung
Arbeitsvermittlung ist keine hoheitliche Aufgabe, sondern eine Dienstleistung. Dienstleistungen funktionieren im Wettbewerb nachweislich besser als in zentralisierten Behördenstrukturen. Private, erfolgsabhängige Arbeitsvermittlungen haben ein klares Interesse daran, Menschen nachhaltig und passgenau in Arbeit zu bringen – weil ihr Erfolg unmittelbar davon abhängt.
Persönliche Einordnung
Birgit Ruder, Landesvorsitzende von BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern, erklärt:
„Wir haben kein Fachkräfteproblem, sondern ein Realitätsproblem. Arbeit entsteht nicht durch Verwaltung und Statistik, sondern durch Freiheit, Verantwortung und echte Vermittlung.“
Fazit
Weniger Verwaltung.
Mehr Markt.
Mehr Realität im Arbeitsmarkt.
Birgit Ruder
Landesvorsitzende
birgit.ruder@buendnis-bayern.de
www.buendnis-bayern.de