Pressemitteilung
BÜNDNIS DEUTSCHLAND – Landesverband Bayern
BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern stellt klar: Zuckersteuer: Freiheit lässt sich nicht besteuern
Feucht, 10. Januar 2026 – In Bayern wie auch auf Bundesebene wird erneut über die Einführung einer Zuckersteuer diskutiert. Begründet wird sie mit Gesundheitsvorsorge. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine weitere Verbrauchssteuer, die Bürger belastet, Märkte verzerrt und die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft untergräbt.
Natürliche Lebensmittel besonders betroffen
Eine Zuckersteuer würde nicht nur stark verarbeitete Produkte treffen, sondern auch Obst, Fruchtsäfte und naturbelassene Lebensmittel. Fruchtzucker ist chemisch betrachtet Zucker – unabhängig von seiner Herkunft. Damit würden ausgerechnet natürliche Produkte verteuert, während Erzeugnisse mit künstlichen Süßstoffen steuerlich begünstigt blieben.
Das Ergebnis wäre keine gesündere Ernährung, sondern eine staatliche Fehlsteuerung: Natürliches wird benachteiligt, Ersatzstoffe werden gefördert.
Lenkungssteuern sind keine Gesundheitsvorsorge
Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass Verbrauchssteuern das Ernährungsverhalten nur begrenzt verändern. Stattdessen weichen Konsumenten aus – durch Nachsüßen oder den Umstieg auf Ersatzprodukte. Gesundheit entsteht nicht durch Preislenkung, sondern durch Aufklärung, Bildung und Eigenverantwortung.
Ein freiheitlicher Staat informiert und befähigt.
Er erzieht nicht über Steuern.
Einnahmenpolitik statt Ehrlichkeit
Die Zuckersteuer ist keine wirksame Präventionsmaßnahme, sondern in erster Linie ein Instrument zur Einnahmenerhöhung. Sie verteuert zahlreiche Lebensmittel und belastet Familien sowie Haushalte in einer Phase ohnehin hoher Lebenshaltungskosten.
BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern fordert daher:
- Steuern senken statt neue Steuern einführen,
- Abgaben konsequent begrenzen,
- einen verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Staatseinnahmen.
Unsere Haltung in Bayern
BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern lehnt eine Zuckersteuer entschieden ab.
Wir stehen für:
- Soziale Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard,
- so viel Markt wie möglich, so wenig Staat wie nötig,
- Eigenverantwortung statt Bevormundung,
- eine Politik, die Freiheit nicht über den Einkaufswagen reguliert.
Gesundheit ist wichtig.
Freiheit ist unverzichtbar.
Birgit Ruder
Landesvorsitzende
birgit.ruder@buendnis-bayern.de
www.buendnis-bayern.de