Pressemitteilung
BÜNDNIS DEUTSCHLAND – Landesverband Bayern
Rote Karte für die Erbschaftsteuer und die neue Leistungsdefinition der SPD
Feucht, 24. Januar 2026 – Mit aktuellen Aussagen zur Erbschaftsteuer hat die SPD erneut deutlich gemacht, wie sie Leistung künftig definiert. SPD-Vorsitzende Saskia Esken stellt Erbschaften pauschal als Vermögen dar, das Menschen „ohne eigene Leistung“ erhielten. Daraus leitet die SPD den Anspruch ab, der Staat müsse stärker zugreifen, um vermeintliche „Gerechtigkeit“ herzustellen.
Diese Sichtweise lehnt BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern entschieden ab.
Erben ist Ergebnis von Lebensleistung
Erbschaften sind kein leistungsloser Zufall. Sie sind Ausdruck von Lebensleistung, Verantwortung und Vorsorge über Generationen hinweg. Eltern und Großeltern haben gearbeitet, gespart, investiert, Risiken getragen, Unternehmen aufgebaut und Arbeitsplätze geschaffen – oft über Jahrzehnte.
Vollständig ausgeblendet wird in der Argumentation der SPD zudem, dass dieses Vermögen bereits mehrfach besteuert wurde: durch Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Grundsteuer und weitere Abgaben. Die Erbschaftsteuer ist daher keine Frage von Gerechtigkeit, sondern eine erneute Besteuerung bereits versteuerten Eigentums.
Eine problematische Neubewertung von Leistung
Besonders kritisch ist die neue Leistungsdefinition der SPD:
Leistung zählt offenbar nur noch dann, wenn sie staatlich anerkannt wird. Familienleistung, Generationenverantwortung und Eigentum werden entwertet, während Umverteilung zum politischen Maßstab erhoben wird.
Das schwächt Familien, gefährdet Unternehmensnachfolgen und trifft vor allem den Mittelstand.
Unsere Position
BÜNDNIS DEUTSCHLAND Bayern steht für Freiheit, Eigentumsschutz und echte Leistungsgerechtigkeit.
Wir stellen klar:
- Erben ist Ausdruck von Leistung über Generationen.
- Mehrfachbesteuerung ist ungerecht.
- Eigentum ist kein Makel, sondern Grundlage von Verantwortung und Freiheit.
Unsere Position ist eindeutig:
Die Erbschaftsteuer gehört abgeschafft.
Keine Reformen, keine „gerechteren“ Zugriffe und keine staatliche Neudefinition von Leistung – sondern eine klare Absage an eine Steuer, die Freiheit beschneidet, Familien belastet und den Mittelstand schwächt.
Rote Karte für die Erbschaftsteuer.
Rote Karte für die Umverteilungslogik der SPD.
Ja zu Freiheit, Eigentum und Verantwortung.
Birgit Ruder
Landesvorsitzende
birgit.ruder@buendnis-bayern.de
www.buendnis-bayern.de